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www.BasketFlames.atHappy End im Overtime-Thriller!
Was für einen Kraftakt haben die schwer ersatzgeschwächten Basket Flames heute gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions gebraucht! Nach einer seelenruhigen ersten Hälfte schlotterten plötzlich die Knie und man stand mit dem Rücken zur Wand. Mit letzter Kraft rettete man sich in die Overtime, in der man schließlich noch hauchdünn als Sieger vom Feld ging.
Alles beginnt nach Plan für das Lazarett der Basket Flames, das heute mit Philipp Seel, Lukas Böck, Dominik Müllner, Johannes Brandl und Mathias Kutschera eine legitime Starting Five vorgeben musste. Christoph Böck spielt dafür in der Anfangsphase entfesselt und stellt fast im Alleingang auf 9:2. Überhaupt läuft alles wie am Schnürchen und die Dornbirner wirken wie versteinert. Erst nach einem 16:0 Run kann Ashton Smith die Punkte 3 und 4 für die Lions anschreiben. Mit einem mächtigen 21:6 geht es in den zweiten Spielabschnitt.
Dort wird weiter mit den Lions Katz und Maus gespielt. Ein 10:0 Run zu Beginn des Viertels bedeutet den unglaublichen Stand von 31:6! Die ersten Punkte für die Löwen in Viertel zwei erzielt Gavranic mit einem unglücklichen Eigenkorb. Doch anscheinend war die Führung der Flames zu früh zu hoch, denn plötzlich wird der Spielbetrieb komplett eingestellt. Es dauert fünf Minuten bis das Team von Coach Fabian wieder anschreiben kann.
Nach der Pause trifft zunächst Roman Jagsch einen Dreier, doch der wird mit einem regelrechten Feuerwerk der Lions beantwortet. Nicht weniger als vier Dreier innerhalb kürzester Zeit versenken die Vorarlberger und kommen so zunächst auf 43:31 heran. Dann baut Max Chyna die Führung der Flames kurzzeitig wieder aus, bis ein 11:0 Run der Dornbirner endgültig für Feuer unterm Dach sorgt.
Mit 48:42 geht es in den Schlussabschnitt. Nun bringt Atterbigler die Vorarlberger auf zwei Punkte heran. Die Spannung steigt und während auf Seiten der Flames Soldo und Jagsch scoren hält bei den Lions vor allem Bas dagegen. Beim Stand von lediglich 55:54 trifft Soldo einen wichtigen Dreier, der jedoch postwendend durch einen Dreier von Samassa beantwortet wird. Zwei Minuten vor Schluss sorgt Bas dafür, dass die Führung zum ersten Mal in diesem Spiel ins Ländle wechselt. Die Nerven liegen blank und selbst die einfachsten Körbe gelingen nicht mehr. Künstner verwertet kurz vor Schluss zwei Freiwürfe zum 58:61. Der letzte Angriff gehört den Flames. Gavranic bekommt den Ball an der Dreierlinie, lässt seinen Verteidiger mit einer Finte aussteigen und trifft unter starker Bedrängnis den vielumjubelten Ausgleich! Overtime!
Dort schwinden bei den Flames nach und nach die Kräfte. Zusätzlich sitzen mit Pöcksteiner und Chyna bereits zwei Spieler mit fünf Fouls auf der Bank. Die Lions haben in dieser Phase das Momentum auf ihrer Seite und Bas stellt mit einem weiteren Dreier auf 63:67. Nachdem Gavranic verkürzen kann, stellt Ivo Kaloyanov in der letzten Spielminute mit zwei Freiwürfen den Einstand wieder her. Nach guter Defense kommen die Flames nochmal an den Ball. Roman Jagsch fasst sich ein Herz und zieht zum Korb. Dabei wird er gefoult und trifft den zweiten Freiwurf zum 68:67. Der letzte Angriff der Dornbirner über Ashton Smith, der ausgezeichnet verteidigt wird, bringt nichts mehr an und so gewinnen die Basket Flames diesen kräfteraubenden Thriller mit 68:67!
BASKET FLAMES 68:67 Raiffeisen Dornbirn Lions (21:6, 35:14, 48:42, 61:61)
Kommentar Denis Soldo: „Wir haben die Ausfälle gut weggesteckt. Max Chyna ist stark nachgerückt! Nach der Pause haben die Teams die Rollen getauscht, wobei wir am Ende wieder einen kühlen Kopf bewahrt haben und so das Spiel nochmal drehen konnten.“
Basket Flames: Soldo15, Gavranic je 15, C. Böck 13, Jagsch 12, Chyna 5, Pöcksteiner 4, Kaloyanov 4, Nathaniel, Haas
Dornbirn Lions: Bas 18, Samassa 14, Smith 12, Künstner 9, Atterbigler 7, Tumler 3, Jussel 2, Ladstätter 2, Fend




